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Smart City Strategie für mehr Lebensqualität
Vorhandene digitale Technik und Erfahrung für Verkehr und Umwelt nutzen
Die grüne Bürgerschaftsfraktion setzt sich für die Entwicklung einer Bremer Smart City Strategie ein und hat dazu einen Antrag in die Stadtbürgerschaft eingebracht. Das Projekt kann ohne Umwege angegangen werden, denn die technologische Grundlage existiert bereits, erklärt Emanuel Herold, Fraktionsvorsitzender und wirtschaftspolitischer Sprecher der grünen Bürgerschaftsfraktion: „Wir wollen die Vorteile der Digitalisierung für unsere Stadt noch besser nutzbar machen. Die swb AG hat bereits ein stadtweites Daten-Netzwerk ausgerollt, um ein „FernAuslesen“ von Wärme- und Wasserzählern zu ermöglichen. Auf dieser technologischen Basis lässt sich weiter aufbauen, um nach dem Vorbild anderer Kommunen weitere Anwendungsfelder zu erschließen. Insbesondere können ein verbessertes Grünanlagen- und Parkraummanagement etabliert werden, um Geld zu sparen und Ressourcen zu schonen. In Bremen hat sich z.B. auch die Gewoba schon mit einem Pilotprojekt zum Wassermanagement auf den Weg gemacht. Die Devise muss also sein: vorhandene Technik und Erfahrungen nutzen, geeignete Anwendungsfelder identifizieren und wirtschaftliche Lösungen durch öffentlich-private Kooperationen in einer gemeinsamen Strategie stärken.“
Die technologische Grundlage ist das LoRaWAN-Netzwerk (Long Range Wide Area Network). Es funktioniert, vereinfacht gesagt, wie ein Langstrecken-WLAN, über das Daten kilometerweit übertragen werden können – strahlungsarm und verschlüsselt. Selbstverständlich müssen im Rahmen einer Smart City Strategie auch Fragen des Datenschutzes und der Cybersicherheit geklärt werden, ergänzt Herold: „Wer die Mehrwerte digitaler Technologien nutzen möchte, muss sich auch um die Risiken kümmern.“