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Abpflastern! An die Plätze, fertig, los!

Entsiegelung zum Mitmachen - als Wettbewerb für alle Bremer*innen und Stadtteile

Klimaanpassung konkret mit den eigenen Händen voranbringen: An der Terrasse, im Innenhof oder im Vorgarten, vor der Garage oder im Gehweg durch den Garten, auf dem Pausenhof oder im Firmengelände – überall liegen noch kleine oder größere Flächen mit Potenzial zur Entsiegelung“, ruft Ralph Saxe als umweltpolitischer Sprecher der Grünen in der Bremischen Bürgerschaft alle Bremer*innen zum „Abpflastern“ eigener Flächen auf: „Jeder Quadratmeter zählt, auf dem Wasser versickert und gespeichert werden kann, statt in die Kanalisation zu rauschen. Klimaresiliente Städte können nur entwickelt werden, wenn die Versiegelung von Flächen bedeutsam verringert wird. Deshalb ist das Projekt „Abpflastern“ ausdrücklich als Mitmach-Wettbewerb konzipiert.“ Neben Privatpersonen können daran auch Vereine, Schulen, Firmen und Initiativen teilnehmen und sich unter www.bremen-pflastert-ab.de informieren und registrieren.

Stell Dir vor: Bremen pflastert ab – und alle machen mit

„Wo Pflanzen wachsen und Wasser natürlich versickert, macht das die Stadt buchstäblich Stück für Stück ein wenig kühler, grüner, artenreicher – und klimaresilienter. Beim bundesweiten Wettbewerb der Städte zählt für Bremen jedes Eckchen, das zwischen dem 21. März und 31. Oktober 2026 von Pflaster, Asphalt oder Beton befreit und begrünt wird. Innerhalb Bremens wird zugleich in einem zweiten Wettbewerb um die größte und die schönste neu gestaltete Fläche abgepflastert – und um den Stadtteil-Sieg mit dem größten Engagement“, so Saxe, der dafür die wichtige Rolle der Ortsämter und Beiräte hervorhebt, um die Stadtteile zu aktivieren: „Fast jeder kann abpflastern und selbstwirksam aktiv fürs Klima und unsere grüne, lebenswerte Stadt werden!“