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Offene Orte für Care-Arbeit und Gemeinschaft in der Bremer City
Raum für alle: Gemeinschaft und Soziales müssen in einer erneuerten, vielfältigen Innenstadt Platz haben.
Eine nachhaltige Planung und Entwicklung von sogenannten „Dritten Räumen“ für die Neuaufstellung der Bremer Innenstadt fordern die Grünen in einem Positionspapier, dass die Bürgerschaftsfraktion heute veröffentlicht hat. Bei den anstehenden großen Bauprojekten sollen offene Orte für gemeinschaftliche soziale Nutzungen entstehen.
„Es gibt so viele Menschen, die es in der Innenstadt momentan schwer haben, einen Rückzugsort zu finden, an dem sie alltäglichen sozialen, gesundheitlichen oder familiären Bedürfnissen nachgehen können“, erklärt die Sprecherin für Stadtentwicklung, Bithja Menzel: „Dazu gehören zum Beispiel Personen, die stillen, betreuen, pflegen oder persönliche Einschränkungen haben. Ein „Dritter Ort“ ohne Konsumzwang und mit unterstützender Einrichtung, kann ihnen allen helfen.“
„Bremen darf sich bei den anstehenden öffentlichen Bauvorhaben in der Innenstadt nicht die Chance entgehen lassen, gemeinwohlorientierte und soziale Bedarfe als Qualitätsmerkmal und Anziehungspunkt von Anfang an mitzudenken. Mit mehr Besucher*innen, die auch noch mehr Vielfalt in die Stadt mitbringen, wird die Innenstadt nachhaltig resilient entwickelt und auch die Wirtschaft gestärkt. Denn wer nicht mal einen ansprechenden Wickeltisch, kostenfreie Toiletten, kostenloses Trinkwasser oder einen überdachten Platz zum Ausruhen findet, überlegt sich dreimal, ob der Besuch in der Innenstadt wirklich sein muss“, so Menzel abschließend.
Das Positionspapier „Raum für alle: Offene Orte für Care-Arbeit und Gemeinschaft in der Bremer Innenstadt“finden Sie unter diesem Link.