Antrag „Sofortprogramm Wohnungsbau umsetzen – aus Flüchtlingen werden Bremerinnen und Bremer“

Antrag „Sofortprogramm Wohnungsbau umsetzen – aus Flüchtlingen werden Bremerinnen und Bremer“

Es wird geschätzt, dass bis Ende des Jahres 2017 rund 30.000 Flüchtlinge nach Bremen kommen – es können aber auch mehr oder weniger werden. Deshalb muss jetzt in eine möglichst flexible Planung eingetreten werden, die auch rasch umgesetzt werden muss. Das betrifft nicht nur eine höhere Zahl an Plätzen in Übergangswohnheimen, sondern auch die Errichtung einer großen Zahl von Wohnmodulbauten. Der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum wächst allerdings nicht nur durch Flüchtlinge, auch Studierende und ärmere Menschen haben steigenden Bedarf. Der Senat steht damit vor der schwierigen Aufgabe, zügig die nötigen Flächen bereitzustellen, schneller, günstiger, aber nicht schlechter zu bauen, und dies ohne eine städtische Wohnungsbaugesellschaft. Dabei ist auch ein hohes Maß an Kooperation der beteiligten Ressorts, der Bremischen Gesellschaften und auch der Politik und der BürgerInnen in den Stadtteilen nötig.

Der bau- und stadtentwicklungspolitische Sprecher Robert Bücking hat dazu einen umfangreichen Koalitionsantrag ausgearbeitet, der dem Senat strukturiert die nötigen zu unternehmenden Schritte aufgibt.

Der Antrag vom 19. Januar 2016, Drucksache 19/96 S