Aktuelle Stunde „Drohende globale Wirtschaftskrise durch steigende Energiepreise – wie reagiert Bremen auf die akuten Herausforderungen?“

Begründung für die Aktuelle Stunde der Bürgerschaft (Landtag) am 22. April 2026:

Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt seit gestern vor dem Hintergrund des US-Iran-Kriegs vor erheblichen weltwirtschaftlichen Verwerfungen infolge steigender Energiepreise und sieht die Gefahr einer globalen Rezession. Die Entwicklung macht nach dem russischen Angriff auf die Ukraine und der Energiekrise 2022/23 erneut deutlich, wie krisenanfällig Volkswirtschaften durch fossile Abhängigkeiten sind. Deutschland ist laut IWF aufgrund seiner Importabhängigkeit bei Energie und Rohstoffen besonders betroffen.
Die Auswirkungen der aktuellen Krise treffen auch das Land Bremen unmittelbar. Steigende Kosten, Unsicherheiten in den Lieferketten und eine schwächere Weltkonjunktur belasten Wirtschaft und private Haushalte. Vor diesem Hintergrund stellt sich die dringende Frage, welche energie- und wirtschaftspolitischen Handlungsmöglichkeiten auf Landes- und Bundesebene bestehen, um den gesamtwirtschaftlichen Folgen der Krise zu begegnen und zugleich die Transformation hin zu einer dauerhaft resilienten und bezahlbaren Energieversorgung in Bremen gezielt zu beschleunigen.