Sport

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Sport ist Lebensgefühl, Gesundheitsvorsorge und aktiver Freizeitspaß – aber auch Volksfest und Wirtschaftsfaktor. Bremen und Bremerhaven zeichnen sich sportlich nicht nur durch die Erfolge der Vereine in mehreren Bundesligen aus, sondern gerade auch durch vielfältige Freizeit- und Breitensport-Angebote. Diese tragen wesentlich zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zur Lebensqualität bei. Sport hat ein großes Integrationspotenzial.

Grüne Sportpolitik heißt, Bewegungs- und Spielmöglichkeiten für Menschen jeden Alters mit und ohne Vereinsbezug zu schaffen und zu erhalten. Dabei stehen wir für verlässliche Rahmenbedingungen, die die Arbeit der Sportvereine und der zahlreichen Ehrenamtlichen sichern. Das unwürdige Schauspiel, in jeder Haushaltsberatung die Zuschüsse für ehrenamtliche ÜbungsleiterInnen in Frage zu stellen, haben wir beendet. Die Übungsleiterpauschale ist sicher. Um das ehrenamtliche Engagement in den Vereinen zu stärken, ist die Übungsleiterpauschale auf grüne Initiative um 125.000 Euro pro Jahr auf 1,225 Millionen Euro p.a. erhöht worden.
 
Der Sport hat eine hohe Integrationskraft. Wenig verbindet schneller, als miteinander Sport zu treiben. Um die Vereine bei der Integration von Flüchtlingen zu unterstützen, erhalten sie für dieses Engagement Zuschüsse aus dem 'Integrationsbudget Sport'. Die Vereine leisten einen wichtigen Beitrag, um geflüchteten Menschen in Bremen das Ankommen zu erleichtern und das Knüpfen sozialer Kontakte zu ermöglichen.
 
Grüne Politik misst sich auch im Sport an den finanziellen Realitäten. Das bedeutet, die wenigen finanziellen Mittel des Sportbereichs gezielt zu nutzen, um Vereine und Projekte zu fördern. Uns liegen wohnortnahe und moderne Sportgelegenheiten am Herzen. Die Sportstätten werden schrittweise saniert, schließlich sind intakte Sportanlagen wichtig für die Lebensqualität in den Stadtteilen. Auf Sportplätzen findet gelebte Integration statt. Sport für alle verbindet und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
 
Damit bereits bestehende Sportanlagen in der Stadt bei notwendigen Veränderungen Bestandsschutz genießen und Nutzungszeiten nicht eingeschränkt werden müssen, haben wir uns im Bundesrat für eine sportfreundliche Weiterentwicklung der Sportanlagen-Lärmschutzverordnung eingesetzt, die inzwischen in Kraft getreten ist.

Bremen setzt sich auf grüne Initiative im Bundesrat dafür ein, gemeinnützige Vereine steuerlich zu entlasten. Dafür soll die Freigrenze für Vereine um 5000 auf 40.000 Euro im Bereich des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebes angehoben werden. Dazu zählen z.B. der Getränke- und Essensverkauf, gesellige Veranstaltungen mit Eintritt oder auch Anzeigen in der Vereinszeitung.

Die Grünen bekennen sich zur Bremer Bäder GmbH. Sie hält für die Bremerinnen und Bremern mit ihren Hallen-, Kombi- und Freibädern ein attraktives Angebot bereit. Das Bäderkonzept wird nun umgesetzt: Das Horner Bad wird neben dem Freibad mit einem wettbewerbstauglichen Hallensportbad zum Kombi-Bad. Auch das Westbad wird saniert.
 
Kinder und Jugendliche aus finanzschwächeren Familien müssen die Gelegenheit zur sozialen Teilhabe haben. Ihnen muss deshalb der Zugang zu den Sportvereinen ermöglicht werden. dafür wollen wir das Modell 'Kids in die Clubs' durch die Möglichkeiten des Bildungs- und Teilhabepakets unterstützen.
 
Rassismus, Antisemitismus und Homphobie sind auch im Sport nicht hinzunehmen. Deswegen unterstützen wir Fanprojekte und Präventionsprogramme, die sich dagegen wenden.