Grüne: Regionalkonzept konkretisieren!

Grüne: Regionalkonzept konkretisieren!

Mit dem "Interkommunalen Raumstrukturkonzept - intra Region Bremen", das jetzt die Bau- und Umweltdeputation als Endbericht beraten hat, ist ein erster Meilenstein eines langen Abstimmungsprozesses erreicht: Gemeinden, Städte und Landkreise der Region Bremen wollen sich bei der Planung von Gewerbegebieten, Wohnungsbau- und Naherholungsgebieten besser koordinieren.


"Eine verbindlichere regionale Zusammenarbeit ist das Gebot der Zukunft", erklärt Karin Mathes, umweltpolitische Sprecherin der grünen Bürgerschaftsfraktion, nach der Beratung der Leitbilder im fachübergreifenden Arbeitsgremium. Durch die voraussichtlich weiter zurückgehenden Bevölkerungszahlen wird sich die Konkurrenz um Einwohner und Arbeitskräfte verschärfen. "Bei diesem Prozess wird es im Einzelfall Verlierer und Gewinner geben", betont Mathes. "Bei den regionalen Absprachen wird es darauf ankommen, auf ein ausgewogenes Geben und Nehmen hinzuarbeiten. So kann eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten entstehen."


Ausdrücklich positiv werten die Grünen den Beschluss, Schlüsselprojekte aus dem intra-Bericht zu konkretisieren und organisatorische Vorschläge für mehr Verbindlichkeit in der Region noch im Jahr 2005 vorzulegen.


Fazit der Umweltpolitikerin Mathes: "Eine Gewerbegebietsentwicklung wie in der Arberger und Mahndorfer Marsch gegen die niedersächsischen Nachbarn darf nicht mehr stattfinden!"