Kleine Anfrage "Ausweitung der Nutzung von Audio- und Video-Dolmetscher*innen im Land Bremen"

Wer nicht mit Deutsch als Muttersprache aufgewachsen ist, steht immer wieder vor großen Sprachbarrieren. Insbesondere diejenigen, die vor Krieg und Vertreibung Zuflucht im Land Bremen suchen, benötigen Hilfe für das Ankommen in unserer Gesellschaft und Unterstützung in der Verständigung. Insbesondere bei der Gesundheitsversorgung und im Asylverfahren ist eine gute Kommunikation entscheidend. Seit 2016 gibt es in Bremen aus diesem Grund neben den üblichen Übersetzungen auch die Möglichkeit Videodolmetscher*innen einzusetzen. Bisher wird im Land Bremen ein Angebot eines Wiener Anbieters genutzt. In einer Kleinen Anfrage fragt die Grüne Fraktion den Senat aus diesem Grund u. a., in welchem Umfang die Video- und Audiodolmetscher bisher genutzt werden und wie der Senat eine mögliche Übertragbarkeit und das Potenzial des Thüringer „Landesprogramms Dolmetschen“ auf Bremen bzw. die Entwicklung eines ähnlichen Projektes in Bremen bewertet. Welche Umsetzungsschritte müssten erfolgen oder stehen dem entgegen? Die zuständige Abgeordnete ist Sahhanim Görgü-Philipp.

Die Kleine Anfrage vom 21. Dezember 2020, Drucksache 20/762 und die Antwort des Senats vom 09. März 2021, Drucksache 20/863