Antrag "Soziale Hilfen für obdachlose und von Obdachlosigkeit bedrohte Jugendliche und junge Erwachsene passgenauer ausrichten"

Die Zahl der jungen Menschen, die von Wohnungs- und Obdachlosigkeit betroffen sind, steigt seit Jahren rasant an.  Wie viele in Bremen aber tatsächlich in hoch prekärer Situation leben, kann nur grob eingeschätzt werden. Es braucht niedrigschwellige, zielgruppenspezifische, geschlechts- und queersensible Angebote für junge Menschen, die von der stationären Jugendhilfe (noch) nicht erreicht werden. In einem gemeinsamen Antrag fordern die Koalitionsfraktionen deswegen den Senat u. a. dazu auf, das bestehende System der Wohnungslosenhilfe stärker um die spezifischen Bedarfe junger Volljähriger zu erweitern und durch gemeinsame Schnittstellen mit der Jugendhilfe zu ergänzen

Die zuständige Abgeordnete ist Sahhanim Görgü-Philipp. Der Antrag vom 12. Dezember 2025, Drucksache 21/699 S.


Der Antrag wurde in der Stadtbürgerschaft vom 27. Januar 2026 beschlossen. 

Sahhanim Görgü-Philipp: „Gerade jetzt, in der Kälte des Winters, wird die Situation für obdachlose Menschen dramatisch. Es geht um junge Menschen in unserer Mitte, die keinen sicheren Ort zum Schlafen haben und viel zu früh Verantwortung für ihr eigenes Überleben tragen müssen. Deshalb braucht es soziale Hilfen, die präventiv, niedrigschwellig und altersgerecht wirken und Unterstützung bieten, bevor junge Menschen auf der Straße landen.“