Antrag „Lichtblick für Veranstalter*innen und Publikum – Open-Air-Veranstaltungsorte schaffen"

Die Corona-Pandemie hat in der Kultur zu tiefsten Einschnitten geführt. Besonders stark davon betroffen sind Veranstalter*innen von Konzerten. Aus diesem Grund fordern die Koalitionsfraktionen den Senat u. a. auf, wenn die pandemische Lage es zulässt, befristet für die Dauer der pandemiebedingten Einschränkungen von Veranstaltungen zwei bis drei geeignete Flächen für Open-Air-Veranstaltungsorte in Bremen und Bremerhaven bereitzustellen, damit der Planungsprozess schnellstmöglich beginnen kann. Die zuständige Abgeordnete ist Kai Wargalla.

Der Antrag vom 09. März 2021, Drucksache 20/846


In der Sitzung der Bürgerschaft (Landtag) vom 24. März 2021 wurde der Antrag beschlossen.

Kai Wargalla: „Wir möchten eine Perspektive bieten, einen Lichtblick für Musik und Kultur in Bremen, und zwar sowohl den Akteur*innen der Veranstaltungs- und Musikszene, als auch dem Publikum, den Bremer*innen, die Musik und Kultur so schmerzlich vermissen. Und das wollen wir tun, indem wir Orte schaffen, an denen Open Air-Veranstaltungen auch unter Pandemiebedingungen Corona-konform stattfinden können. Nun kommt dieser Antrag zu einer Zeit ins Parlament, in der die Infektionszahlen wieder steigen, in der wir kurz vor oder eher schon mitten drin in einer massiven dritten Welle stehen. Deshalb möchte ich deutlich machen, dass dies keine sogenannte Öffnungsdebatte ist. Es geht eben gerade nicht darum, wider besseres Wissen Öffnungen zu fordern, die das Infektionsgeschehen befeuern würde, sondern es geht darum, was ich mir seit einem Jahr viel mehr wünsche - sich an den wissenschaftlichen Fakten zu orientieren. Und die sagen eben ganz eindeutig, dass das Infektionsrisiko draußen, Outdoor, Open Air, an der frischen Luft geringer ist im Vergleich zu Innenräumen.“