Antrag „Kunststoffe im Meer vermeiden“

Antrag „Kunststoffe im Meer vermeiden“

Die Meere werden jährlich mit zehn Millionen Tonnen Müll belastet. Drei Viertel davon sind Kunststoff, daon ein Hauptbestandteil Plastiktüten. Im Jahr sterben an den Folgen etwa eine Million Seevögel und bis zu 100.000 Meeressäuger.

Ebenso belastend ist industriell hergestelltes Mikroplastik, das häufig zum Beispiel in Kosmetikartikeln verwendet wird. Diese Mikroplastikpartikel gelangen über die Kanalisation ins Meer, denn sie können in Kläranlagen nicht herausgefiltert werden. Und damit gelangen sie über die Nahrungskette bei für den menschlichen Verzehr vorgesehenen Lebensmitteln.

Die umweltpolitische Sprecherin und Fraktionsvorsitzende Maike Schaefer fordert mit dem Antrag, dass sich der Senat auf Bundesebene für ein Verbot von Mikroplastik in Kosmetikartikeln und gegen die kostenfreie Abgabe von Plastiktüten einsetzen soll.

Der Antrag vom 10. November 2015, Drucksache 19/138