Altenpolitik

'ZwischenZeitZentrale' wird fortgeführt

Die Bremer Zwischennutzungsagentur ‚ZwischenZeitZentrale‘ wird als wichtiges Element in der Neuausrichtung der rot-grünen Stadtentwicklungspolitik fortgeführt. Dazu erklärt Ralph Saxe, wirtschaftspolitischer Sprecher der Grünen: „Die ‚ZwischenZeitZentrale‘ ist ein bundesweit hoch angesehenes Projekt und ein Zeichen für die hohe Wertschätzung der Kreativwirtschaft in unserer Stadt. Sie ermöglicht, Brachen und Leerstände attraktiv zwischen zu nutzen und damit aufzuwerten. Klasse, dass dieses Leuchtturm-Projekt weiter wirken wird.“

Angesichts der demografischen Entwicklung, des sozialen Strukturwandels und sich ändernder Anforderungen an den Lebensraum Stadt haben die Ressorts für Wirtschaft, für Stadtentwicklung, für Kultur und für Finanzen sich auf eine Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit der Zwischennutzungsagentur für vier Jahre verständigt. Der stadtentwicklungspolitische Sprecher Carsten Werner betont die darin bestehenden Entwicklungschancen: „Neben großangelegten Zwischennutzungs-Events, die auf bau- und gewerbepolitische Entwicklungen und Themen hinweisen, steht die Arbeit der ‚ZwischenZeitZentrale‘ mit vielen auch kleinteiligen Zwischen- und Umnutzungen von Leerständen durch unbürokratische, bürgerfreundliche Beratung und Förderung auch für eine ganz neue soziale Verantwortungs- und Gründungskultur.“

Neben diesen für die Quartiersentwicklung und das Stadtmarketing wichtigen sozialen und gewerblichen Versuchen erwarten die Grünen für die nächsten Jahre auch zunehmend messbare Effekte von Zwischennutzungen, die in mittel- bis langfristige Umnutzungen und Existenzgründungen münden.