Historisches Gesicht Bremens bewahren

Historisches Gesicht Bremens bewahren

"Bremen darf nicht tatenlos zusehen, wie Stück für Stück die historische Bausubstanz der Hansestadt von der Bildfläche verschwindet. Viele Häuser, die nicht den strengen Kriterien der Denkmalschützer genügen, verdienen es trotzdem, vor der Abrissbirne gerettet zu werden," erklärt die grüne Bürgerschaftsabgeordnete Karin Krusche. Die Grünen nehmen das aktuelle Negativbeispiel des historischen Geschäftshauses Am Wall zum Anlass, sich für einen besseren Schutz architektonisch wertvoller Gebäude einzusetzen.


In einem Bürgerschaftsantrag fordern sie den Senat auf, ein Konzept zum Erhalt historischer Gebäude zu entwickeln. Karin Krusche betont: "Die alten Geschäfts- und Wohnhäuser prägen das Gesicht unserer Hansestadt."


Bei einem Rundgang durch die Innenstadt hat Karin Krusche viele Gebäude entdeckt, die nicht unter Denkmalschutz stehen, aber trotzdem architektonisch wertvoll sind (Fotos stellen wir auf Nachfrage gern zur Verfügung). "Diese Häuser dürfen nicht die nächsten auf der Abrissliste werden. Bei der anstehenden Aufwertung des Faulenquartiers durch neue Nutzer muss darauf geachtet werden, dass die schönen Gebäude erhalten bleiben.


Der Bürgerschaftsantrag von Bündnis 90/Die Grünen "Schutz historischer Bausubstanz in Bremen" kann auf Wunsch nachgeliefert werden.