Antrag „Wissenschaftsfreiheit ist Grundpfeiler offener Gesellschaften“

Antrag „Wissenschaftsfreiheit ist Grundpfeiler offener Gesellschaften“

Durch das weltweite Erstarken von autoritären, nationalistischen und populistischen Strömungen gerät auch die Wissenschaft zunehmend unter Druck. So werden z. B. Erkenntnisse der Klimaforschung negiert und die Genderforschung angefeindet. In einem Entschließungs-Antrag an die Bürgerschaft verurteilen SPD und Grüne u.a. alle Versuche, mit Hilfe von Hochschulgesetzen Wissenschaftseinrichtungen zuisolieren und zu drangsalieren. Henrike Müller, wissenschaftspolitische Sprecherin der Grünen, ist für diesen Antrag verantwortlich.

Der Antrag vom 5. Dezember 2017, Drucksache 19/1429

In der Sitzung der Bürgerschaft Landtag am 15. März 2018 wurde der Antrag beschlossen.

Henrike Müller sagte im Landtag: "Populisten negieren die Erkenntnisse der Klimaforschung und feinden die Genderforschung an. Sie arbeiten gezielt gegen die ökologische Modernisierung und gleichberechtigte Geschlechterverhältnisse und verunglimpfen so ganze Forschungsbereiche. Für uns ist die Wissenschaftsfreiheit ein Grundpfeiler unserer offenen Gesellschaft, wir werden sie angesichts der aktuellen Entwicklung besser verteidigen müssen."