Pressemitteilung | | 02.11.2017

Grünen-Fraktion verurteilt Stalin-Verehrung auf Bremer Straßen

Am 1. November zog ein Demonstrationszug eines Frankfurter ‚Künstler‘-Vereins ungehindert durch Bremens Straßen, um den 100. Jahrestag der russischen Oktoberrevolution zu feiern. Henrike Müller, stellv. Vorsitzende und europapolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, kritisiert: „Ich bin fassungslos, dass es in Bremen möglich ist, den tödlichen und grausamen stalinistischen Terror mit Heldenbildchen von Stalin und militärischem Gerät zu feiern. Dies zeugt von einer ungeheuren Geschichtsvergessenheit und verhöhnt nachträglich all die Opfer, die im Gulag-System gequält und ermordet wurden. Es verhöhnt all diejenigen, die jahrzehntelang für ihre Freiheit gekämpft haben. Und all dies wenige Tage vor dem 9. November - dem Tag, an dem endlich der Eiserne Vorhang fiel und die kommunistischen Unrechtsregime ihr Ende fanden. Diese Art der Revolutionsromantik gehört auf den Scherbenhaufen der Geschichte.“

 

 

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