Pressemitteilung | | 02.08.2017

Grüne: Ausstieg aus dem Diesel ist Einstieg in die mobile Zukunft

Das Ergebnis des „Diesel-Gipfels“ in Berlin kommentiert Kirsten Kappert-Gonther, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen: „Das Verhalten von Teilen der deutschen Automobilindustrie ist ein Skandal. Nachdem FahrzeugbesitzerInnen erst für dumm verkauft wurden, kommt jetzt die Beruhigungspille hinterher. Ein bisschen Software-Update am Dieselfahrzeug – schon soll alles wieder in Butter sein. Die Autoindustrie hat leichtfertig Vertrauen verspielt und gefährdet damit auch Arbeitsplätze. Mit dem Gipfel-Ergebnis kann verloren gegangenes Vertrauen nicht so schnell wiederhergestellt werden. Statt weiter auf ein totes Pferd zu setzen, sollten alle Akteure die Zeichen der Zeit erkennen. Der Ausstieg aus dem Diesel ist der Einstieg in die mobile Zukunft.“

Die Grünen werfen insbesondere der Bundesregierung eine unrühmliche Rolle vor. Kirsten Kappert-Gonther weiter: „Die Bundesregierung hat auf Kosten des Gesundheitsschutzes mit der Automobillobby gekuschelt. Nun wird auf die Schnelle an den Symptomen geschraubt. Die Ursache der Schadstoffemissionen aber liegt im Verbrennungsmotor selbst. Die Gesundheit der Menschen und der Schutz des Klimas müssen im Vordergrund stehen. Mobilität, Gesundheit und Klimaschutz gehen Hand in Hand. Wir wollen deshalb, dass vor allem der ÖPNV gestärkt wird. Daneben müssen noch größere Anstrengungen unternommen werden, um einen raschen Einstieg in die Elektromobilität zu ermöglichen. Es gilt jetzt, konsequent in diese Zukunftstechnologie zu investieren und die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen. Davon profitieren nicht nur Mensch und Umwelt, sondern auch der Forschungs- und Automobilstandort Bremen.“

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