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| Veranstaltungsart | Diskussion |
|---|---|
| Datum, Uhrzeit | 14.09.2011, 16:00 |
| Ort | Bremische Bürgerschaft, Raum II |
| Anschrift | Am Markt 20 28195 Bremen |
| VeranstalterInnen | Fraktion Bündnis 90/Die Grünen |
| fraktion@gruene-bremen.de |
Das Glück der Menschen ist flüchtig, und jeder Mensch hat sein ganz eigenes: Wie soll es allgemeine Regeln und Maßstäbe für dieses Glück geben, die ja die Sache der Politik sind? Und hat nicht gerade die Politik, die die Menschen beglücken wollte, noch immer zum genauen Gegenteil geführt?
Und doch gibt es heute eine Diskussion, die Politik und Regieren wieder direkt auf das Glück und das Wohlergehen der Bürgerinnen und Bürger beziehen will: „Glück statt BIP“! Das Bruttoinlandsprodukt wird als Indikator für gelungenes Regierungshandeln und Maßstab für Fortschritt in Frage gestellt. Einige schlagen vor, an seine Stelle das „Ökosozialprodukt“ zu setzen oder eben das „Bruttoinlandsglück“. Aber wie kann das gemessen werden?
Gleichzeitig entwickelt sich eine Glücksforschung, die empirisch untersuchen will, was Glück bringt – oder zumindest erleichtert.
Die heutige Zeit der Herausforderungen, Umbrüche und politischen Wenden legt es nahe, diese Fragen aufzunehmen und zusammen zu bringen. Welche Richtschnur und welcher Maßstab soll unser politisches Alltagshandeln bestimmen, wie können wir den Erfolg nachprüfen?
Dazu haben wir Expertinnen aus Wissenschaft und Politik eingeladen, nach deren Einführung wir in größerer Runde und vor allem mit Ihnen diskutieren wollen.
Einleitende Beiträge von
Kerstin Andreae MdB
Obfrau der Grünen in der Bundestags-Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität – Wege zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichem Fortschritt in der Sozialen Marktwirtschaft“
Dorothee Rodenhäuser M.A.
Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. Heidelberg, Mitautorin der Studie „Grüne Wirtschaftspolitik und regionaler Wohlstandsindex für Schleswig-Holstein“
Anschließend Diskussion mit
Anja Stahmann
Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen
Prof. Dr. Hilke Brockmann
Jacobs University Bremen, School of Humanities & Social Sciences, Mitglied der „Hapiness Research Group“
Dr. Günter Warsewa
Direktor des Instituts Arbeit und Wirtschaft der Universität Bremen
Moderation
Dr. Hermann Kuhn MdBB