

Blick auf den hinteren Pausenhof der Oberschule an der Koblenzer Straße.Pflastersteine und Asphalt – der hintere Pausenhof der Oberschule an der Koblenzer Straße bietet einen trostlosen Anblick. Davon haben sich jetzt die Grünen bei einem Besuch überzeugt. Dabei sind die Mittel für die Umgestaltung zugesagt. Das war auch eine Voraussetzung dafür, dass die Stadtteilgruppe Tenever 50.000 Euro aus dem Programm ‚Soziale Stadt‘ für die Aufwertung des vorderen Schulhofareals bewilligt hat.
„Warum der Umbau im hinteren Bereich nicht schon längst begonnen hat, ist uns unverständlich. Wir erwarten, dass dieser Bereich des Außengeländes jetzt schnell auf Vordermann gebracht wird. Ein schön gestalteter Pausenhof ist wichtig, damit sich die Schüler zwischen den Unterrichtsstunden gut erholen und neue Kraft schöpfen können. Ein attraktiver Schulhof fördert die Bewegung. Das ist gerade angesichts des Bewegungsmangels von Kindern und Jugendlichen wichtig“, betont Anja Stahmann.
Die bildungspolitische Sprecherin der Grünen findet die Verzögerung bei der Pausenhof-Sanierung auch ärgerlich, weil die Ganztagsschule sich nach der Modernisierung für 8,6 Millionen Euro zu einem Schmuckstück entwickelt hat. „Wer die Schule von früher kennt, erkennt sie heute nicht wieder“, so Anja Stahmann. Viel Glas und ansprechende Farben sorgen für eine angenehme Atmosphäre.
Doch nicht nur die äußere Hülle, sondern auch das Innenleben der Schule beeindruckte Anja Stahmann, die örtliche Bürgerschaftsabgeordnete Zahra Mohammadzadeh und Beiratsmitglied Anne Vetter bei ihrem Gespräch mit Schulleiter Gerd Menkens, Gymnasiumsleiterin Friederike Steinhaus und dem didaktischen Leiter Oliver Seipke.
Die Lehrer an der künftigen Oberschule mit bilingualem Gymnasialangebot arbeiten bereits in Jahrgangsteams. Es gibt jahrgangsübergreifende Konzepte. Die Schule legt Wert auf kooperatives Lernen und soziale Kompetenzen. „Die Vielfalt, die die Kinder mitbringen, findet hier einen Raum. Die Mehrsprachigkeit der Kinder ist eine wichtige Kompetenz für ihre Kommunikationsfähigkeit und berufliche Zukunft. Das hat die Schule als Ressource erkannt“, so Zahra Mohammadzadeh.
Die Schule arbeitet weiter an ihrem reformpädagogischen Konzept. Perspektivisch wünschen sich Schulleiter Gerd Menkens und sein Team eine eigene Profiloberstufe, um insbesondere bildungsnahe Familien für die Oberschule zu gewinnen. „Dieser Wunsch ist berechtigt und wird bei der weiteren Schulentwicklung eine wichtige Rolle für uns spielen. Den Reformschulantrag unterstützen wir“, unterstreicht Anja Stahmann.