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„Der GHBV darf nicht zerschlagen werden!“ Das forderte die arbeitsmarkpolitische Sprecherin der grünen Bürgerschaftsfraktion, Silvia Schön, vor über 300 demonstrierenden HafenarbeiterInnen in Bremen. Zum Auftakt der zweiten Verhandlungsrunde über einen neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Gesamthafenbetriebsvereins (GHBV) mahnte die Abgeordnete, dass der Erhalt des GHBV und die Sicherung der bestehenden Arbeitsplätze an erster Stelle stehen müssten. Dafür trügen Arbeitgeber, die Gewerkschaft und Beschäftigte gemeinsam Verantwortung.
„Die Krise darf jetzt nicht dazu genutzt werden, um langfristig gewachsene Strukturen zu zerstören. Der GHBV muss erhalten bleiben und die Verantwortlichen müssen alles unternehmen, um den Fortbestand des GHBV zu sichern. Das ist Sache aller Beteiligten.“ Wir Grüne wollen keine Leiharbeitsfirmen im Hafen, die die Beschäftigten zu deutlich schlechteren finanziellen Bedingungen als heute einstellen würden. Alle - Arbeitgeber, die Gewerkschaft und die Beschäftigten – müssen jetzt verhindern, dass weitere Menschen entlassen werden. Ich habe aber großes Vertrauen in die Verhandlungspartner, dass es zu einer vernünftigen Lösung kommen wird“, so Silvia Schön.
Hafenbeschäftigte aus Bremen und Bremerhaven hatten sich am Dienstag vor dem Sitz des GHBV in Bremen versammelt, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Ihre Befürchtung: Die Hafenbetriebe könnten die Wirtschaftskrise als Vorwand nutzen, um die Löhne flächendeckend nach unten zu drücken.