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In der Reihe >Kunst an der Schlachte< ist jetzt die Ausstellung >memory< der Bremer Malerin Silvia Brockfeld zu sehen. Die Schau mit 60 Werken aus einem mehr als 100-teiligen Zyklus kleinformatiger Malereien wurde am Donnerstagabend mit zahlreichen Gästen im Fraktionsbüro von Bündnis 90/DIE GRÜNEN eröffnet. "Künstler tragen erheblich dazu bei, dass Bremen eine lebendige Stadt ist. Es sollte in Bremen viele Orte geben, wo Künstler ihre Werke ausstellen können. Als Grüne Fraktion unterstützen wir das mit unserer Reihe >Kunst an der Schlachte<. KünstlerInnen aus der Region Bremen bekommen eine Ausstellungsmöglichkeit, um ihre Kunstwerke präsentieren und eventuell auch verkaufen zu können", erklärte die kulturpolitische Sprecherin Karin Krusche in ihrem Grußwort.
Als Motive sind figurative Darstellungen, Tiere, Landschaften, Alltagsgegenstände oder auch abstrakte Form- und Farbspiele zu erkennen. Die ausschnitthaft angelegten, farbintensiven Kompositionen zeigen fragmentarische Details, die mehrdeutig sind und einen Assoziationsraum offen lassen. Ausgangspunkt für die Werke sind oft Fotografien. "Die vielschichtigen Motive lassen an Gedächtnissplitter denken. Der Titel >memory< lässt offen, ob es sich um eigene oder die Erinnerungen der Künstlerin handelt", so die Kulturwissenschaftlerin Angela Piplak in ihrer Einführung zur Ausstellung. Die Darstellungsform soll Anreize geben, sie mit eigenen Erinnerungen, Filmszenen, Situationsfragmenten zu verknüpfen.
Mit den Arbeiten der Neustädterin Silvia Brockfeld eröffnet >Kunst an der Schlachte< seine 19. Ausstellung. >Kunst an der Schlachte< ist ein 1997 ins Leben gerufenes Projekt der Bürgerschaftsfraktion von Bündnis 90/DIE GRÜNEN. Den Ausstellenden wird entsprechend einer langjährigen Forderung des Bundesverbands Bildender Künstler und Künstlerinnen (BBK) ein Ausstellungshonorar gewährt. Die Ausstellungen bieten nicht nur die Möglichkeit einer kreativen und niveauvollen Gestaltung der Fraktionsräumlichkeiten, sondern damit können die Kunstwerke den vielen FraktionsbesucherInnen aus unterschiedlichsten Kreisen näher gebracht werden.
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