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Bericht

11. August 2009

Kreuzung Tiefer/Altenwall wird umgebaut

Tiefer/AltenwallDie Umbauarbeiten an der Tiefer/Altenwall-Kreuzung haben begonnen und sollen rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft bis Mitte November abgeschlossen werden. Ziel der Maßnahme: eine komfortable und sichere Gestaltung des bisherigen Unfallschwerpunktes für alle VerkehrsteilnehmerInnen. Die geplanten Umbaumaßnahmen schildert Karin Krusche, baupolitische Sprecherin der Grünen, im Interview.

Warum wird die Kreuzung umgebaut?

Karin KruscheIn der Vergangenheit gab es zahlreiche Unfälle, an denen vor allem RadfahrerInnen und AutofahrerInnen beteiligt waren. Wir wollten daher für mehr Sicherheit sorgen. Bisher sind sich RadfahrerInnen und FußgängerInnen auf dem kombinierten Geh- und Radweg zwischen Osterdeich und Wilhelm Kaisen-Brücke ständig in die Quere gekommen. Diese seit etlichen Jahren bestehende Gefahrenstelle wird nun endlich entschärft. Der Geh- und Radweg ist künftig drei Meter breit. Das haben wir Grünen schon zu Oppositionszeiten gefordert. Schließlich sollen RadfahrerInnen und FußgängerInnen in punkto Sicherheit nicht hinter die AutofahrerInnen gestellt werden.

Müssen RadfahrerInnen künftig noch auf die Straße ausweichen?

Nein, denn der Radweg auf der City-Seite am Tiefer wird verlängert und so die bestehende Lücke geschlossen. RadfahrerInnen müssen sich also nicht mehr in den fließenden Verkehr auf der Straße einordnen, wodurch sich ihre Sicherheit erhöht. Außerdem  wird der Radweg zwischen Kunsthalle und Osterdeich auf zwei Spuren erweitert. Damit kann er in beide Richtungen genutzt werden. Die bisher ampellose Rechtsabbiegespur vom Altenwall in den Tiefer verschwindet. Stattdessen entsteht eine fast rechtwinkelige Vollampel-Kreuzung. Das erhöht die Sicherheit von RadfahrerInnen und aller anderen VerkehrsteilnehmerInnen. Die Kosten für den Umbau werden aus dem Konjunkturprogramm finanziert und belaufen sich auf insgesamt 1,4 Millionen Euro.

Die Kreuzung ist sehr laut. Müssen die AnwohnerInnen das noch länger hinnehmen?

Die Kreuzung ist teilweise gepflastert. Außerdem gibt es erhebliche Straßenschäden. Dadurch entsteht Lärm. Die vorhandenen Straßenschäden werden nun beseitigt und das Pflaster wird durch Asphalt ersetzt. So profitieren auch die Anwohner vom Umbau. Der Lärm wird spürbar verringert.

 

 

 

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