Bündnis 90/Die Grünen - Fraktion in der Bremischen Bürgerschaft

Springe direkt zu: ContentbereichHauptnavigationSuche


neues Homepage-LogoBilderleiste

ServiceNavigation


Suche


Hauptnavigation


Sie sind hier:

 
  1. Startseite
  2. Themen A-Z 
  3. Bremerhaven 

Bremerhaven

Bremerhaven ist eine lebenswerte Stadt mit vielen Stärken. Der begonnene wirtschaftliche Strukturwandel ist in der Stadt deutlich zu erkennen. So zum Beispiel an der Entstehung des Clusters Offshore-Windenergie, Tourismus und den Veränderungen in den Häfen. Gleichwohl sind die strukturellen Probleme wie verfestigte Arbeitslosigkeit und das Wegbrechen von traditionellen Industrien noch längst nicht überwunden. Aus Sicht der Grünen sind wirtschaftspolitische Schwerpunktsetzungen für die Seestadt deshalb weiterhin erforderlich. Das schließt eine überproportionale Berücksichtigung bei den Landesinvestitionen ein.

Die Grünen wollen den Strukturwandel in der Seestadt weiter vorantreiben. Bremerhaven soll zum europaweit führenden Offshore-Zentrum werden. Das nützt dem Klimaschutz und schafft zukunftsfähige Arbeit. Zugleich gilt es, den Forschungsstandort Bremerhaven mit maritimem Profil weiter auszubauen und die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft weiter zu optimieren. Beispiele dafür finden sich in der entstehenden F- und E-Meile mit Aquakulturforschung und Fischereiökologie

Für die Ansiedlung neuer Unternehmen haben wir, im Rahmen der Wirtschaftsförderung, kräftig Rückenwind gegeben. Das neue Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) ist ein weiteres Plus auf dem Weg der Seestadt zum Windkraft-Zentrum. Ebenso wie das neue Offshore-Trainingszentrum, in dem MitarbeiterInnen der Branche für ihren Einsatz auf hoher See geschult werden.

Wir schaffen zudem im Fischereihafen eine maritime Forschungs- und Entwicklungsmeile. Mit Mitteln des Landes und der EU erfolgt der Ausbau des Centers für Windenergie und Meerestechnik (CWMT). Zudem flankieren wir den Aufbau des Instituts für Marine Ressourcen (IMARE), das in Zusammenarbeit mit dem AWI und der Hochschule Bremerhaven technologische Anwendungen entwickelt und gemeinsam mit Unternehmen in Produkte umsetzen soll.

Die nachhaltigen Ansätze der Bremerhavener Fischereiwirtschaft, die über die bisherige EU- Fischereipolitik hinausreichen, unterstützen wir. Denn klar ist, dass nur die nachhaltige Fischerei die Bestände bewahrt und damit Arbeitsplätze sichert. Mit dem neuen Zentrum für Aquakulturforschung entsteht in der Seestadt eine vorbildliche Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Fischereiwirtschaft. Mit der nachhaltigen Fischzucht-Erforschung erhält der Standort ein Alleinstellungsmerkmal. Ferner siedeln wir die Institute für Fischereiökologie und Seefischerei an.

Die Grünen setzen sich für eine verbesserte Hinterlandanbindung der Seehäfen ein. Ein Ausbau der Bahnstrecken muss dabei vor dem Ausbau von straßengebundenen Verkehren stehen, um der nationalen Bedeutung der Seehäfen und dem auf lange Sicht wachsenden Güterverkehrsaufkommen gerecht zu werden. Der Norden übernimmt schließlich den Containerumschlag für den Rest der Republik. Allerdings darf der Ausbau des Schienengüterverkehrs nicht zu Lasten des Personenverkehrs gehen.

Bremerhaven bietet für BesucherInnen eine Vielzahl attraktiver touristischer Angebote an. Das Auswandererhaus, das Klimahaus, aber auch das Dt. Schifffahrtsmuseum und viele maritime Großveranstaltungen, beispielsweise, ziehen viele Menschen aus der Region und weit darüber hinaus an. Diese begonnene touristische Entwicklung wollen wir stärken. Auch in dieser Hinsicht setzen wir uns für eine bessere Bahnanbindung der Seestadt ein.

Die Wiedereinführung der 5-Prozent-Hürde bei der Wahl zur Stadtverordnetenversammlung ist vom Tisch. Die Bedenken der Grünen sind inzwischen vom Staatsgerichtshof bestätigt worden.

 

Zusätzliche Information

Doris Hoch

Ihre Abgeordnete

Frank Willmann

Ihr Abgeordneter

Zuständiger Referent